Kartoffel-Unverträglichkeit – Können Kartoffeln Bauchschmerzen verursachen?

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Hast du das Gefühl, dass du gegen Kartoffeln allergisch sein könntest? Ein Indiz dafür kann sein, dass dir nach dem Verzehr von Kartoffel übel ist oder du dich komisch fühlst. Was sind die Krankheitssymptome einer Kartoffel-Unverträglichkeit? Grundsätzlich ist eine Kartoffel-Unverträglichkeit eher selten. Das bedeutet aber nicht, dass du nicht dennoch daran erkrankt sein kannst. 

In den meisten Fällen leiden Menschen an sogenannten Kreuzreaktionen. Das heißt, du bist zum Beispiel gegen Birkenpollen allergisch. Durch die Kreuzreaktion kannst du dann zudem auf Kartoffeln unverträglich reagieren. 

Eine Kartoffel-Unverträglichkeit kann unterschiedliche Formen vorweisen. Hast du starke Krankheitssymptome oder sind deine Beschwerden kaum spürbar?

Wie kann eine Kartoffel-Unverträglichkeit getestet werden? Woher kommt die braune Knolle eigentlich? Was kannst du tun, wenn du an einer Kartoffel-Unverträglichkeit leidest?

Im Folgenden kannst du alles zum Thema lesen und dich informieren, was du in dem Fall tun kannst. 

Wie äußert sich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Kartoffeln sind sehr vielseitig einsetzbar. Egal ob als Knödelteig, Salzkartoffeln oder Pommes Frites – die Kartoffel wird nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt für viele Mahlzeiten verwendet. Was aber, wenn du Kartoffeln nicht verträgst?

Klassische Krankheitssymptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sind Durchfall, Bauchschmerzen bis hin zum Erbrechen. Bei manchen Betroffenen beschleunigt sich nach dem Verzehr von Kartoffeln zusätzlich der Herzschlag. Ein Kribbeln oder Kitzeln in den Lippen kann ebenfalls ein Indiz dafür sein, dass du Kartoffeln nicht verträgst. 

Grundsätzlich ist es nicht einfach eine Nahrungsmittelunverträglichkeit festzustellen. Beobachte deinen Körper nach dem Verzehr von Kartoffeln. Hast du die Symptome nur dann, wenn du Kartoffeln zu dir genommen hast oder auch nach anderen Lebensmitteln?

Kartoffel Unverträglichkeit Bild 2

Die Geschichte der Kartoffel

Ursprünglich kommt die beliebte Knolle aus Südamerika. Durch die Seefahrt kam sie im 16. Jahrhundert nach Europa. Anfänglich waren die Menschen sehr skeptisch in Bezug auf die braune Knolle. 

Wusstest du, dass Teile der Kartoffel Pflanze giftig sind? Der grüne Stängel der Pflanze enthält Solanin. Dieses Gift kann zu schweren Vergiftungen oder sogar zum Tod führen. Damals wussten die Menschen noch nicht, dass nicht die Pflanze an sich, sondern viel mehr nur die Knolle verzehrt werden kann und litten teilweise an schweren Folgen der Vergiftung. 

Im 18. Jahrhundert war die Kartoffel plötzlich ein stark etabliertes Gemüse. Inzwischen gibt es viele verschiedene Kartoffel Sorten. Je nachdem wie du die Knolle verarbeiten willst, findest du die passende Sorte. Manche Kartoffeln haben einen höheren Stärkegehalt als andere. Die Form oder Beschaffenheit kann sich ebenfalls in den einzelnen Sorten unterscheiden. Bestimmt hast du im Supermarkt auch schon darüber gestaunt, wie viele Kartoffelsorten es gibt. Die Auswahl zwischen mehlig, festkochend oder einer Mischform ist schon fast überwältigend.

Kartoffeln gehören der Familie der Nachtschattengewächse an.  Zusammen mit Gemüsesorten wie Paprika, Auberginen oder Tomaten bilden sie eine Familie. Die Hauptgemeinsamkeit aller Pflanzen ist der Solanin Bestandteil in den Blättern oder Stängeln. 

Achte bei der Verarbeitung der Kartoffel deshalb unbedingt darauf, dass die Knolle noch nicht gekeimt hat. Denn auch in den den Keimlingen ist bereits Solanin enthalten. Dies kann beim Verzehr zu starker Übelkeit führen. Insbesondere wenn bereits eine Unverträglichkeit gegenüber Kartoffeln bekannt ist, solltest du hierbei sehr vorsichtig sein. Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du eine gekeimte Kartoffel nicht mehr verzehren. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen den gekeimten Bereich einfach abzuschneiden.

Rohen Kartoffeln wird nach wie vor nachgesagt, dass sie giftig seien. Dies entspricht tatsächlich der Wahrheit. Koche Kartoffeln deshalb immer gut durch bevor du sie verzehrst. Gesundheitexperten warten vor dem Verzehr roher Kartoffeln. Allergische Reaktionen könnten durch den rohen Verzehr durch das giftige Solanin sogar verstärkt werden.

Kartoffel-Unverträglichkeit – Was ist das?

Der Grund dafür, dass du Kartoffeln nicht verträgst, kann an dem Solanin Gehalt liegen. Manche Menschen reagieren sensibel darauf. Eine weitere Erklärung kann sein, dass du an einer Kartoffel-Unverträglichkeit leidest. Eine Kartoffelallergie ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. 

Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Speisen werden von Experten auch als Intoleranz bezeichnet. Die Intoleranzen, die am häufigsten vorkommen sind die Laktose- beziehungsweise die Fruktoseintoleranz. 

Du kannst auch an einer Unverträglichkeit leiden, die nicht so häufig vorkommt. Unverträglichkeiten bestehen gegen eine Vielzahl an Lebensmitteln. Die meisten Menschen leiden an einer Stoffwechselstörung und vertragen manche Lebensmittel deshalb nicht so gut. Es ist übrigens nicht gesagt, dass du gegen alle Bestandteile der Kartoffel unverträglich reagierst, eventuell reagiert dein Körper zum Beispiel nur auf die enthaltene Stärke. 

Es kann sein, dass dein Körper nicht imstande ist bestimmte, Lebensmittel im Magen-Darm-Trakt zu verdauen. Die Bestandteile in der Kartoffel werden in deinem Darm nicht ausreichend zersetzt. Die Folge davon sind Beschwerden wie Krankheitssymptome, Bauchschmerzen oder Blähungen.

Eine Allergie hingegen ist eine Störung im Immunsystem. Die Krankheitssymptome einer Allergie treten meistens direkt nach dem Verzehr auf. Dabei reicht bei manchen Menschen bereits der Kontakt an der Haut oder eine geringe Menge des Lebensmittels, dass der Körper allergisch reagiert. Allergische Reaktionen, die von Kartoffeln ausgelöst wurden sind zwar nicht mit denen einer Nuss-Allergie zu vergleichen, müssen aber dennoch unbedingt ernst genommen werden.

Die Beschwerden einer Allergie können schlimme Folgen haben. Sie können bis hin zur Atemnot reichen und damit lebensbedrohlich werden. Wenn du befürchtest gegen ein Lebensmittel allergisch zu sein, suche in jedem Fall einen Arzt auf. 

Was ist unverträglich an der Kartoffel?

Grundsätzlich kannst du gegen alle möglichen Lebensmittel eine Unverträglichkeit entwickeln. Eine Kartoffelallergie ist sehr selten. Wenn du dennoch an einer Allergie leiden solltest, macht sich diese meistens nach dem direkten Kontakt bemerkbar. Wenn du zum Beispiel Hautausschläge entdeckst, nachdem du eine Kartoffel geschält hast, leidest du höchst wahrscheinlich an einer Allergie. 

Eine Allergie gegenüber gekochten Kartoffeln ist eher selten. Die meisten Menschen, die gegen Kartoffeln allergisch sind, reagieren dabei auf die ätherischen Öle in der Knolle. Diese werden beim Kochen zerstört. Selbst Allergiker können deshalb Kartoffeln in gekochtem Zustand zu sich nehmen.

Das Allergen wird zerstört, indem du die Kartoffel über 100 Grad erhitzt. Der allergieauslösende Stoff wird dadurch beschädigt und du kannst die Knolle dadurch dann selbst als Allergiker verzehren. 

Was ist eine Kreuzallergie?

Viele Menschen, die einer Kartoffel Unverträglichkeit leiden, sind außerdem von Unverträglichkeiten oder Allergien gegenüber anderen Lebensmitteln betroffen. Meistens gehören die Lebensmittel derselben Familie an. Das bedeutet, Menschen, die allergisch oder unverträglich auf die braune Knolle reagieren, reagieren möglicherweise mit denselben Symptomen auf Tomaten. 

Gemüse und Obst aus derselben Familie beinhaltet meistens die gleichen Proteine. Eine häufig ausgelöste Kreuzallergie im Zusammenhang mit Kartoffeln ist die Allergie gegen Birkenpollen.

Grundsätzlich gilt außerdem, dass Allergiker anfälliger sind. Kreuzreaktionen, die in Zusammenhang mit der Kartoffel ausgelöst werden können, sind neben den Birkenpollen auch Allergien gegen Haselnüsse oder Latex. 

Leidest du im Umkehrschluss zum Beispiel an einer Latexallergie, ist es möglich, dass du auch auf gekochte Kartoffeln allergisch reagierst. 

Kontaktiere zu dem Thema am besten deinen Arzt. Zusammen könnt ihr herausfinden, gegen welche Lebensmittel du besonders allergisch oder unverträglich reagierst. 

Die Symptome einer Kartoffel-Unverträglichkeit

Kannst du die Kartoffel ohne Probleme anfassen und essen ohne Krankheitssymptome zu verspüren? In dem Fall bist du nicht von einer Kartoffel-Unverträglichkeit betroffen. 

Betroffene verspüren bereits beim Verarbeiten der Kartoffel erste Krankheitssymptome. Meistens fangen die Hände an zu jucken oder es bildet sich ein Hautausschlag. Wenn die Symptome sofort nach dem Kontakt auftreten, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Kartoffelallergie.

Die Krankheitssymptome einer Unverträglichkeit treten erst später auf. Manchmal kann es bis zu mehreren Tagen dauern bis die Symptome zum Vorschein kommen. Eine Unverträglichkeit ist deshalb sehr schwierig zu diagnostizieren. 

Treten deine Symptome immer wieder auf? Suche einen Arzt auf. Gemeinsam könnt ihr der Ursache auf den Grund gehen.

Typische Krankheitssymptome einer Unverträglichkeit sind meistens Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, aber auch Abgeschlagenheit oder Müdigkeit. Die Beschwerden sollten in jedem Fall mit einem Arzt abgeklärt werden. Eventuell liegt die Ursache für deine Krankheitssymptome auch bei einem organischen Problem. Spreche deshalb unbedingt mit einem Arzt. 

Die Symptome einer Kartoffelallergie

Bei einer Allergie sind die Beschwerden in den meisten Fällen deutlich intensiver als bei einer Unverträglichkeit. Sie treten meistens zuerst oral auf. Das bedeutet, die Beschwerden treten meist erst um den Mundbereich auf. 

Dabei kann es sich, um Juckreiz um den Mund handeln oder die Lippen beginnen anzuschwellen. Die Zunge ist oft ebenfalls betroffen. 

Kopfschmerzen, eine laufende oder verstopfte Nase, tränende Augen und Hautausschläge zählen zu den klassischen Symptomen einer Kartoffelallergie. 

Wenn du an Symptomen wie, den oben genannten leidest, musst du dringend einen Arzt aufsuchen. Die Beschwerden einer Kartoffelallergie sind meist deutlich harmloser als bei einer Nuss-Allergie, sie können dennoch schnell lebensbedrohlich werden. 

Diese kann lebensbedrohliche Beschwerden auslösen. Dein Hals kann zuschwellen oder es kann zu allgemeinen Schwellungen im Rachenbereich kommen. Dies führt zu Atemnot. 

Nachdem die Beschwerden einmal aufgetreten sind, solltest du in jedem Fall einen Allergie-Test machen. Dieser bringt Klarheit darüber, gegen welche Lebensmittel du tatsächlich allergisch bist. 

Dies gibt dir außerdem die Möglichkeit, dass das nicht noch einmal vorkommt. Du bist dadurch auf der sicheren Seite, da du nun weißt, wogegen du allergisch bist und diese Lebensmittel gezielt meiden kannst. 

Wie gefährlich ist eine Kartoffelallergie?

Jede Allergie, die zu Atemnot führen kann ist gefährlich. Es könnte im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen. Vor allem, wenn der Hals und Rachen betroffen sind, kann die Atmung durch die allergische Reaktion beeinflusst werden. 

Die Kartoffelallergie kann außerdem Beschwerden wie Nesselsucht hervorrufen. Die Symptome können sich jederzeit verschlimmern. Der Schweregrad der Symptome kann von niemandem beeinflusst werden. 

Wenn du weißt, dass du gegen Kartoffeln allergisch bist, solltest du diese zwingend vermeiden. Dein Arzt kann dir außerdem ein prophylaktisches Antiallergikum verschreiben, dass du zur Sicherheit immer mit dir führen kannst. 

Eine allergische Reaktion wird nur in den wenigstens Fällen zu einem Notfall. Der Vorteil der Reaktion ist, dass sie sich langsam ankündigt und die Symptome dann immer schlimmer werden. Meistens beginnt eine allergische Reaktion mit Symptomen wie Juckreiz, Kribbeln im Körper, Kopfschmerzen oder Schluckbeschwerden. 

Es gibt allerdings ein paar Symptome, bei denen du dringend einen Notarzt rufen musst. Wenn du feststellst, dass der Puls sich abflacht, die Atemwege verkrampfen, die Lippen sich blau färben oder die Haut kalt und blass wird. 

Es kann niemand einschätzen, wie schlimm die Symptome noch werden. Gehe deshalb lieber auf Nummer Sicher und rufe einen Arzt. 

Was kannst du bei einer Kartoffelallergie tun?

Hast du den Verdacht, dass du gegen Kartoffeln allergisch bist? Lasse dich unbedingt bei einem Arzt testen. Er kann herausfinden, ob du tatsächlich an einer Allergie leidest. Probiere nicht selbst aus, ob du ein Lebensmittel nicht verträgst.

Die allergische Reaktion kann im schlimmsten Fall deutlich intensiver sein, als du gedacht hättest. Eine allergische Reaktion kann lebensbedrohlich werden. Das gilt übrigens für alle Allergien, nicht nur bei einer Kartoffelallergie. 

Kartoffel-Unverträglichkeit testen 

Am besten kontaktierst du deinen Arzt, wenn du das Gefühl hast, dass du an einer Allergie oder Unverträglichkeit leidest. 

Der Arzt kann dich körperlich untersuchen. Dadurch kann er andere organische oder körperliche Ursachen direkt ausschließen. 

Die gängigste Form des Allergie-Tests ist ein sogenannter Hauttest. Der Hauttest wird auch als Pricktest bezeichnet. Dadurch kann die Reaktion auf ein bestimmtes Lebensmittel nachgewiesen werden. Bei dem Test bringt der Arzt eine kleine Menge des allergischen Stoffes auf deine Haut auf. Dabei wird mit einer Nadel deine Haut eingestochen, um den Stoff unter deine Hautoberfläche zu bringen. Keine Sorge! Die Menge ist dabei gering und du wirst zu jeder Zeit medizinisch überwachst, sodass in einem Notfall sofort reagiert werden kann. Der Test tut nicht weh und ist schnell erledigt. 

Daneben wird dir eine Lösung aus Wasser aufgetragen und zusätzlich eine Lösung mit Histamin zur Kontrolle. Der Test wurde dann erfolgreich durchgeführt, wenn bei der wässrigen Lösung keine Reaktion stattgefunden hat. Die Fläche, in der das Histamin aufgetragen wurde, sollte eine Reaktion vorweisen. 

Ob eine Überempfindlichkeit vorliegt, kann der Arzt dann daran erkennen, ob in einem bestimmten Bereich Rötungen oder Quaddeln aufgetreten sind. Deine Allergie ist dadurch bestätigt. 

Eine weitere Möglichkeit ist ein oraler Test. Dabei wird dir eine kleine Menge Kartoffeln zugeführt. Du bist in der gesamten Zeit in der Arztpraxis und wird medizinisch überwacht. Falls du hierbei keine Symptome zeigst, kannst du die Kartoffel weiterhin zu dir nehmen. 

Der Bluttest kann Aufschluss über verschiedene Allergien und Unverträglichkeiten geben. Nach der Blutabnahme wird dein Blut im Labor auf Antikörper untersucht. Der Vorteil des Bluttests ist außerdem, dass direkt mehrere Lebensmittel getestet werden können.

Was ist die Eliminierungsdiät?

Mit der Eliminierungsdiät kann herausgefunden werden, ob du an einer Unverträglichkeit gegen Kartoffeln leidest. Dazu musst du dich an einen bestimmten Ernährungsplan halten. Hierbei musst du besonders konsequent sein. 

Verzichte auf alle Lebensmittel, die Kartoffeln enthalten. Dadurch kann der Verdacht einer Unverträglichkeit verstärkt werden. Die Eliminierungsdiät muss für mindestens zwei Wochen durchgeführt werden. Besser eignet sich ein Zeitraum von mindestens vier Wochen. 

Bei der Eliminierungsdiät kann allerdings nicht zwischen einer Allergie und einer Unverträglichkeit unterschieden werden. Sie ist deshalb nicht aussagekräftig und kann nur als Unterstützung genutzt werden, um einen Hinweis auf das unverträgliche Lebensmittel zu erhalten.

 

Das solltest du bei einer Kartoffel-Unverträglichkeit beachten

Wenn du an einer Kartoffel-Unverträglichkeit leidest, musst du beim Einkaufen jedes Etikett ganz genau lesen. Kartoffeln kommen in vielen Lebensmitteln vor. Die Stärke dient oft als Verdickungsmittel in Soßen, Brot oder anderen verarbeiteten Lebensmitteln. 

Im Restaurant musst du deshalb die Bedienung unbedingt auf deine Unverträglichkeit hinweisen. Verdeutliche unbedingt, dass du an einer Allergie, beziehungsweise einer Unverträglichkeit leidest. 

Kartoffeln kommen in vielen verarbeiteten Lebensmitteln vor. Sie werden in Eintöpfen, Suppen oder Soßen als Bindemittel benutzt. In Backwaren kann es sein, dass Weizenmehl durch Kartoffelmehl ersetzt wurde. 

Wusstest du, dass selbst Süßigkeiten manchmal Kartoffeln enthalten? Kartoffelstärke wird in der Süßwarenindustrie als Verdickungsmittel eingesetzt. Käse kann ebenfalls Kartoffelstärke enthalten. 

Bei einer Kartoffel-Unverträglichkeit musst du übrigens nicht nur auf feste Lebensmittel achten. Selbst in Wodka können Kartoffeln vorkommen. Viele Wodka-Sorten werden tatsächlich aus Kartoffeln hergestellt. 

Je nachdem wie stark deine Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit ist, musst du zudem beachten, dass deine Mahlzeiten nicht in derselben Pfanne zubereitet wurden in der zuvor Kartoffeln gebraten oder gekocht wurden. Wenn du eine hohe Sensibilität aufweist, kann ein übrig gebliebener Hauch der Kartoffel bereits ausreichen, um Beschwerden auszulösen.

Quellen

https://www.digestio.de/de/essen-und-trinken/unvertraglichkeiten/kartoffel-unvertraeglichkeit
https://www.apotheken.de/krankheiten/4317-nahrungsmittel-unvertraeglichkeiten-und-nahrungsmittel-allergien
https://medlexi.de/Kartoffel
https://www.proplanta.de/ratgeber/ernaehrung/vorsicht-beim-verzehr-von-kartoffelschalen_tipps1524571804.html
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/krank-durch-kartoffeln–wie-sich-eine-familie-selbst-vergiftete-8157098.html
https://www.focus.de/gesundheit/videos/sie-moegen-kartoffeln-diese-kochtipps-sollten-sie-kennen-damit-sie-sich-nicht-an-kartoffeln-vergiften_id_5417825.html
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